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Dr. phil. Christian Schlösser

 

Ich bin Literaturwissenschaftler – mit einem Faible für Kunst-, Technik-, und Mediengeschichte. Studiert und gearbeitet habe ich bisher in Würzburg, London und Amsterdam, wo ich anschließend an ein Sokrates-Stipendium meinen M.A. in Deutscher Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universiteit van Amsterdam und - nach einem Ausflug in die Welt der Medienschaffenden - meine Promotion an der Vrije Universiteit Amsterdam realisieren durfte.

 

Meine Doktorarbeit (Anamnesis. Formen des Elegischen von Brecht bis Grünbein) befasst sich mit der lyrischen Totenklage, die als Teil einer spezifischen Memorialkultur begriffen wird. Deren Veränderungen nach 1945 sind Gegenstand der Untersuchung, die sich kulturwissenschaftlich wie philologisch inspiriert versteht und der Gattungstheorie und der Gattungsgeschichte dieser Literaturform nachgeht.

 

Neben, zwischen und im Studium habe ich unter anderem als Redakteur für den europäischen Ableger des US-Senders NBC gearbeitet, als Projektleiter für das Taalcentrum VU agiert und personal- und budgetverantwortlich zum europäischen Markenauftritt des fünftgrößten Softwareherstellers der Welt beigetragen. Heute backe ich als geschäftsführender Herausgeber der Literaturzeitschrift Deutsche Bücher, vergleichsweise kleine, aber dafür nahrhafte und vor allem interessante Brötchen.

 

Seit Oktober 2007 genieße ich meine Stellung als "Gastonderzoeker" an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Vrije Universiteit Amsterdam, wo ich nach Fertigstellung eines Bandes zu Hans Magnus Enzensberger an einem UTB-Band zu Literaturtheorien und anderen Texten bastle und gelegentlich auch mal surfen oder laufen gehe.